„Endlich Musigfescht“, spornte am 3. Wochenende im Juli die Musikanten/Innen der Musikkapelle Pinswang rund um Obmann Gerhard Haller und Kapellmeister Bernhard Rainer, und die Dorfbevölkerung zur Höchstleistung in punkto Kameradschaft und Gastfreundschaft an.
Für die einen ist es ein musikalisch-kameradschaftliches Treffen, für die anderen das größte Kulturereignis im Bezirk. Den „Wahrheitsgehalt“ dieser Aussage kann man nur beurteilen, wenn man selbst dabei war und dieses Fest miterlebt hat.
Das 67. Bundesmusikfest vereinnahmte alle „blasmusikbegeisterten“ Außerferner und viel bayrische Freunde und entwickelte sich wieder zu einer großartigen Veranstaltung mit Kultstatus.
35 Kapellen mit ca. 1.300 Musikanten/Innen waren am Sonntag zu Gast im 415 Einwohner zählenden Pinswang als es hieß, einen farbenprächtigen Festumzug mit Marschmusikbewertung zu inszenieren. Die Pinswanger hatten ihr Dorf fein herausgeputzt und so wurde den zahlreichen Besuchern ein eindrucksvolles, idyllisches Bild, eines harmonischen Außerferner Dorfes im „Blasmusikalischen Partyfieber“ geboten.
Nach dem Festgottesdienst konnte Bezirksobmann Horst Pürstl beim anschließenden Festakt zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen:
Darunter Dekan Mag. Franz Neuner, Pfarrer Simon Georg, Landeshauptmannstv. Josef Geisler, BRin Sonja Ledl-Rossmann, Bezirkshauptmann Mag. Konrad Geisler, Landesverbandsfinanzreferent Markus Schlenck, Bürgermeister Karl Wechselberger, Dr. Reinhard Schretter, Dir. Dipl.-Kfm. Ralph Götz, die Ehrenringträger des TBV Paul Kaiser und Josef Kerber, zahlreiche Ehrenmitglieder und viele andere mehr.
In seiner Ansprache führte BO Horst Pürstl aus, dass man sich nur schwer diesem „Blasmusikvirus“ entziehen könne und man wohl oder übel sich anstecken wird, wenn man unter all den Musikanten/Innen Platz genommen hätte. Als Therapieform schlug er vor, einfach „Mitzufeiern“ und „Dabeizusein“.
3.000 Gäste hatten sich von diesem Virus „anstecken“ lassen und postierten sich entlang der Festumzugsstrecke. Den eindrucksvoll vorbeimarschierenden Kapellen zollten sie mit viel Applaus ihre Anerkennung. Bei einigen Kapellen marschierten zum ersten Mal neue Stabführer/Innen an der Spitze – und sie konnten mit den arrivierten Stabführer/Innen hervorragend Schritt halten.
Der Fahneneinmarsch im Festzelt löste unter den Musikanten/Innen Begeisterungsstürme aus. Kein Halten gab es mehr, als um 17:30 Uhr die Wertungsbekanntgabe begann und mit Hochspannung verfolgt wurde, welches Ergebnis man heuer erreichte. Für viele galt es, dass erreichte Punkteergebnis des Vorjahres zu erreichen oder auch zu überbieten. Die 6-köpfige Jury hatte an diesem Tag 33 Kapellen zu bewerten und leistete wie all die Jahre zuvor hervorragende Arbeit.
Der Juryvorsitzende Ing. Christian Zoller lobte das hohe Niveau bei „Musik in Bewegung“ und gratulierte allen teilnehmenden Kapellen zum ausgezeichneten Erfolg.
Das 67. Musikfest ging mit einem großen Feuerwerk zu Ende und wird wohl allen Musikanten/Innen und Gästen in guter Erinnerung bleiben. Als ein großartiges Fest der Blasmusik im Außerfern und als ein wichtiger Bestandteil und Beitrag kulturellen Schaffens.









